Gisela, das Wunder von Bern, im Circus Roncalli

19. Dezember 2011

Wer einmal Roncalli-Zirkusluft geschnuppert hat, der kommt immer wieder zurück

Roncalli ist ein Ort der Magie, ein Ort der Freude, ein Ort von Traditionen, ein Ort für die ganze Familie und ein Ort der Besinnlichkeit.

Roncalli ist ein Circus, der kein Circus ist; eine Show, die keine Show ist; Theater, das kein Theater ist. Roncalli ist eine Vorstellung, die ihre Zuschauer in den Bann zieht, ein poetisches Schauspiel, ein fesselndes Narrenstück, eine märchenhafte Reise, die von der ersten Minute an ihre Zuschauer an die Manege fesselt.

Die diesjährige Märchenshow inszeniert die Österreicherin Doris Kirschhofer. Durch sie bekommt die Vorstellung eine ganz spezielle, weihnachtliche Note: Weiße Flocken tanzen und begrüßen die Gäste, eine Schneekönigin darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Nur nach Bernhard Paul in seiner Rolle als Clown sucht man in diesem Jahr leider vergebens. Und auch leider ein Zirkusdirektor, der nicht aktiv moderierend durch den Abend führte.

Dafür zaubern Artisten wie Rob Spence aus Australien jedem ein Lachen ins Gesicht. Seit über 25 Jahren arbeitet er nun schon als Komiker und überrascht das Publikum mit einem scheinbar knochenlosen Körper und einem Gesicht aus Gummi. Mit verblüffender Geschwindigkeit rauschte und tanzte er durchs Zirkuszelt. Ein echter Frauenheld, der sogar in seiner Show eine Frau aus dem Publikum auf seinen „Luft-Motorrad“ abschleppt. Also, lassen sie sich überraschen.

Für eine Überraschung sorgte auch Gisela, das Wunder von Bern. Der Schweizer Komiker Baldrian ließ die Zeit stehen, er entschleunigte das Premierenpublikum und jonglierte ganz, ganz langsam. Und dann war da geben noch Gisela, eine überdimensionale, ferngesteuerte Luftschlange, bestehend aus mehreren Ballons, die in jedem Raum den Kopf und das Herz der Zuschauer verdreht.

Eine etwas ängstliche Angelegenheit war die Show von Fabricio Nogueira, der mit einem normalen Fahrrad in einem Rondell aus Holzpaneelen fuhr, welches in die Höhe Richtung gezogen wurde.

Auf Boden der Tatsache waren Gott sei Dank die süßen Hunde von Wolfgang Lauenburger. Er stammt aus einer der ältesten Zirkusfamilien Deutschlands. Schon in frühester Jugend entdeckte er seine Liebe zu den Tieren und sein Talent für deren Ausbildung und Training. Bei Roncalli zeigt er mit seiner quirligen Bande spielerisch, was die Hunde alles lernen können.

Wir wollen jetzt aber auch nicht alles verraten, denn die Freunde an einer Zirkusvorstellung ist es doch, diese unglaublichen Momente mit schönen Überraschungen selbst zu erleben.

Der Weihnachtszirkus Roncalli gastiert noch bis zum 3. Januar 2012 im Tempodrom in Berlin.

Von Ekaterina Inashvili

Bewertung

Ekaterina Inashvili mag diesen Artikel. Es wurde insgesamt 1 Bewertung abgegeben.

Bitte logge dich ein, wenn du diesen Artikel bewerten möchtest.

Kommentare

Bitte logge dich ein, wenn du einen Kommentar schreiben möchtest.

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben.